Montag, 26. Januar 2015

Aus der näheren Vergangenheit ...


... stammen diese Bilder. Nicht alles sieht mehr so aus. Die Hibiskusblüten sind mittlerweile nicht mehr so in großer Zahl und in dieser Größe vorhanden. Obwohl diese Bäume im Frühling lange Zeit kahl herum stehen, während der Rest der Natur bereits grünt und sprießt, mag ich sie trotzdem. Die Farben, die Blütenform und -zeichnungen.



Eine hohe Jakobsleiter ist in diesem Jahr in unseren Garten eingezogen. Mein Schwabe mag Jakobsleitern so gern und ihre Blüten mag ich auch, aber nach einiger Zeit sehen sie aus wie Gestrüpp - braunes Gestrüpp - aus dem etwas Grün und einige Blüten herausragt. 


Die Duftrose Herkules sieht auch durch die Verbenen betrachtet wunderschön aus. Die Verbenen sind dieses Jahr wieder sehr, sehr hoch und liegen so halb, selbst wenn man sie anbindet, aber ihre kleinen Blüten finde ich zu hübsch.


Anfang diesen Jahres musste ich schweren Herzens eines unserer Apfelbäumchen ausgraben, der Stamm war von unten am verfaulen. Lange habe ich hin und her überlegt, ob wir an die Stelle wieder etwas pflanzen wollen oder nicht und wenn doch, was. Da Apfelbäume ja zur Gattung der Rosengewächse gehören, hatten wir arge Bedenken wieder einen Apfelbaum an diese Stelle zu setzen, aber es dann doch getan. Mal sehen, ob es funktioniert.
Aber diese herbstliche Impression ist ein Zierapfel und im Hintergrund der bereits abgeerntete Spalierapfel.  


Auf diesem alterschwachen Bänkchen sitzt man in einer rosa Wolke und normalerweise in der Gesellschaft von Bienen und Schmetterlingen.


Der wilde Wein an der Terrasse befindet sich schon vollkommen im Herbstmodus. Im wunderschönen dunklen Rot.

 
Das ist leider nicht unser Häuschen - ist vielleicht auch ganz gut so, denn einen Grabstein im Garten möchte ich dann doch nicht haben - aber dieses Gelb mit den alten Steinen hat mich fasziniert. Das ist der Friedhof neben der Canongate Kirk an der Royal Mile in Edinburgh. 


Ich wünsche Allen ein schönes und sonniges Wochenende


Montag, 19. Januar 2015

Schottland Teil II


Um selbst nicht vollständig zu vergessen wo wir in Schottland gewesen sind, ist es an der Zeit unsere Reise fortzusetzen. Normalerweise führen wir ein Reisetagebuch in das jeder etwas schreiben kann, wenn er möchte. Letztes Jahr war das mit dem 'Möchten' nicht so stark ausgeprägt. Das Buch, mittlerweile mit einem gehörigen Gewicht, weil auch immer Bilder, Landkarten und andere Erinnerungen dazugeklebt werden, wurde in meiner Tasche brav überall hin getragen, aber leider nicht ausgepackt. 
Aber nun zurück zu Schottland.


Nach dem Besuch von Urquhart Castle und dem Wasserfall ist die nächste Übernachtungsstation Fort William. Das Städtchen liegt am Ufer des Loch Linnhe und ist die längste Meeresbucht Schottlands.
Der wohl bekannteste und höchste Berg Schottlands und Großbritanniens, der Ben Nevis, ist nicht weit entfernt und neben noch weiteren Bergen touristischer Anziehungspunkt. Wir haben uns die Ersteigung des Ben Nevis allerdings gespart, da man unten nicht weiß, wie (bitter)kalt es oben sein wird und wir fast alle nicht richtig frostfest sind. 
 

Hat man nun Kinder oder Jugendliche dabei, so kommt man nicht umhin nach Glenfinnan zu fahren. Aber auch ohne Harry Potter-Fan zu sein ist ein Besuch des Glenfinnan-Viadukt lohnenswert.
 

 

Die Landschaft ist wunderschön. Und wenn dann noch die Sonne scheint, mag man sich nicht mehr fortbewegen. Das Grün strahlt Ruhe und Frieden aus.
Glenfinnan liegt am Loch Shiel und an dessen Ufer findet man auch das Glenfinnan Monument. Man sieht es nur ganz klein auf diesem Bild. Der kleine graue Turm inmitten einer runden Steinmauer mitten im unteren Bilddrittel. Oben auf dem Monument befindet sich die Statue eines Highlanders im Kilt. Ich will hier aber nicht auf die Geschichte dieses Ortes eingehen. 
Man kann gegen eine entsprechende Gebühr beim National Trust for Scotland den Turm besteigen und die Landschaft (und den Highlander im Kilt) von oben betrachten. Man kann aber auch auf die kleinen Berge ringsum klettern und in die Ferne schauen.


Überall an den Lochs findet man schöne Häuser, ein wenig einsam aber malerisch.



Man bedenke, es war August und das, was so weiß leuchtet, ist Schnee.


Die Vegetation in den Highlands:


Auf der Weiterfahrt zu unserem letzten Übernachtungsort sind uns weitere gut und weniger gut erhaltene Eigenheime begegnet. Aber alle mit diesem besonderen Charme.
 

Und eine alte malerische Kirche, in deren ehemaligem Pfarrhaus ein älteres Pärchen ein kleines, einfaches Café betreibt. Auch ein Ort, an dem ich noch lange hätte verweilen können, mit Tee und Scones mit Marmelade und clotted cream.


Die letzte Etappe wird zu einem späteren Zeitpunkt auch noch Erwähnung finden. Und da wir für dieses Jahr eine Rundreise durch Irland planen, werde ich wohl die nächsten Wochen damit beschäftigt sein, Reiseführer und ähnliche Hilfen durchzuackern und eine Reiseroute mit zugehörigen Hotels auszuarbeiten. Auch wenn es klingt, als würde es Spaß machen, es ist dennoch mit einem großen Zeitaufwand verbunden.  

Ich wünsche Euch eine schöne Woche mit nicht so viel Regen

Montag, 5. Januar 2015

Darf man jetzt noch?

Die meisten von Euch sind ja schon wieder im normalen Blogger-Alltag angekommen, ich stolpere allerdings mal wieder hinterher. 
Aber, nichtsdestotrotz wünsche ich allen ein gesundes und gutes Neues Jahr. 


Noch vor Beginn des neuen Jahres fiel sogar bei uns im Rheinland etwas Schnee und meine noch blühenden Rosen wurden ein wenig verzuckert. Seitdem sehen sie allerdings nicht mehr schön aus.


Die - wahrhaftig - neu ausgetriebenen weißen Glockenblumen ähneln seit dem Schneefall Wachsblumen. Und halten sich wacker. 


Ein zugefrorener Miniteich.


Und diese hübsche Murmel ist nicht Gollum, eingegraben und tiefgefroren in unserem Garten, sondern ein bemooster und verschneiter Betonfussball.




Eine schöne Woche wünsche ich allen.