Dienstag, 23. Dezember 2014

Besinnliche Weihnachten


So schön war es bei uns das letzte Mal im Dezember 2012


Auch wenn wir jetzt 11 Grad haben und die Sonne nicht weiß, dass sie auch scheinen kann, wünsche ich ruhige und besinnliche Weihnachtstage und einen guten Start ins neue Jahr.

Elke

Montag, 10. November 2014

Schottland im Sommer, ein Rückblick

Der Anblick meines Gartens, nicht nur in Anbetracht des grauen und trüben Wetters, sondern auch hinsichtlich der Spuren, die unsere Garten-Untermieter, deren Anzahl und Vielfalt ich nicht mehr überblicke, hinterlassen haben, lässt mich zu der Erkenntnis kommen, dass es auch andere Dinge gibt, über die ich etwas schreiben könnte. Aber keine Sorge, ich werde im folgenden auf diese Bandwurmsätze verzichten - obwohl ich gerade ein Buch über einen 14,8 m langen Bandwurm lese, bzw. über das, was dieser Fischbandwurm an Entwicklungen auslöst. Äußerst amüsant.
Aber jetzt zum Sommer zurück und zu unserer Schottlandreise. 


Ausgangspunkt unserer ersten Rundreise - ich denke, es werden noch weitere folgen, vielleicht nicht in naher Zukunft und erst dann, wenn keines der Kinder mehr mitfährt, obwohl es ihnen gefallen hat - war Edinburgh. Drei Tage vor Beginn des Military Tattoo sind wir mit tausenden Touristen und einigen Einheimischen durch Edinburgh gewandert.


Haben uns Edinburgh Castle aus der Ferne und Nähe angeschaut. Hier waren schon die Tribünen für das Festival aufgebaut. The Royal Mile entlang waren bereits Sänger und Tänzer und andere Künstler zu finden und die Atmosphäre war einzigartig. Das künstlerische Leben fand auf der Straße statt.


Nicht alle Häuser sind grau und verrußt. Hier diese Häuserzeile strahlt so richtig hervor.




Das Rot der Tür ist ein toller Kontrast zum Stein und ist an mehreren Kirchen zu finden.




  Es mag ein bisschen morbide daherkommen, aber ich liebe Friedhöfe, wobei ich jetzt zuletzt festgestellt habe, wie bei Sigrun ( Hillside Garden ) nachlesbar ist, dass ich da nicht alleine bin. Vielleicht ist es die Ruhe und die Stille die meistens herrscht. Oder die eines vorsorgenden Menschen Eigenschaft, schon mal zu schauen und zu planen. 


Grabsteine auf dem Friedhof neben der Canongate Kirk



Diese netten Jungs mit den strammen Waden, dem eigentümlichen Instrument und den wunderschönen karierten Röcken sind schon ein Grund nach Schottland zu fahren. Wie mir eine Arbeitskollegin vor einigen Jahren einmal erklärt hat, wird der Luftsack aus Ziegenhaut hergestellt.    


 Die nächste Station unserer Rundreise mit einem viel zu großen Auto, dessen Abmessungen einem eingefleischten Rechtsfahrer von Beginn an und eigentlich bis zum Ende hin einige Probleme bereiten, war Stirling. Stirling gilt als das Tor zu den Highlands und ist ein hübsches kleines Städtchen.


Ob es sich bei den sterblichen Überresten in diesem Grab wohl um die eines Piraten handelt ?


Der Anblick der Highlands ist beeindruckend und bedrückend zugleich. Wenn man sich vorstellt, dass die Highlands früher einmal zu einem Großteil bis zur Höhe von ca. 600 Metern bewaldet waren und hier bereits im Mittelalter die Baumbestände gnadenlos abgeholzt wurden, um Holz für den Schiffsbau oder die Herstellung von Holzkohle zu gewinnen und nunmehr gerade ein Prozent des ursprünglichen schottischen Waldes existiert, sieht man die Highlands mit anderen Augen. Leider. 
Ohne diese Gedanken ist der Anblick atemberaubend.


Seit geraumer Zeit gibt es Wiederaufforstungsprogramme und der Baumbestand in den Highlands ist gestiegen.
  
Das wohl bekannteste Anwesen zwischen Inverness und Fort Augustus ist wahrscheinlich die Burgruine von Urquhart Castle am Loch Ness. Die dicken grauen Steine, das Grün der Wiesen und das torfig-schwarze Wasser lassen einen nur ahnen, wie das Leben hier einst gewesen ist. 

Ich liebe Ruinen, ich weiß allerdings nicht genau warum.


Der Spaziergang zu einem kleinen Wasserfall war in so grünes Licht getaucht, wie ich es hier bei uns noch nicht gesehen habe.





 Das war noch nicht das Ende unserer Reise, aber leider ruft die Arbeit- laut, sehr laut - .

Montag, 14. Juli 2014

Sommerpause

Da der Sommer zur Zeit eine Pause - hoffentlich nicht für ein ganzes Jahr - einlegt, werde ich auch eine Pause einlegen. Der Regen ( an manchen Tagen bis um die 50 l /qm ) haben einen Großteil der Pflanzen darniedergelegt. Annabelle, hohe Phloxe, Fingerhüte und einige andere konnten die Wassermassen nicht tragen. Die Technik unseres Nachbarn, das Regenwasser von seiner Terrassenüberdachung von mindestens 7 x 3 m mittels Abflussrohr einfach ins Erdreich - direkt neben unserem Haus, es handelt sich ja schließlich um eine Doppelhaushälfte - versickern zu lassen, hat nun dazu geführt, dass es in unserem Keller reichlich nass geworden ist und leider noch immer recht feucht ist. Nach Adam Riese macht das an einem dieser extrem verregneten Tage eine Menge von  ca. 1000 l (?), die einfach so an einer Stelle versickern mussten. Und einen Weg in unser Haus fanden. Da muss ich jetzt allerdings etwas unternehmen. 

Vor dem großen Regen und dem großen Mähdrescher war der Blick aus unserem Schlafzimmer über die Gartengrenzen hinweg so:


Es sieht so schön nach Sommer, Wärme und Duft nach frischem Getreide aus. 

Die zweite Blüte der Elfe - auch aus der oberen Etage:


Eine kleine Dahlie, die letztes Jahr von irgendwo so nebenbei mit zu uns gekommen und somit namenlos ist:


Wieder das in unserem Garten vorherrschende Rosa bzw. Pink:


Und diesen Stuhl habe ich vor ein paar Tagen zur Blütenstütze für die Hortensie umfunktionieren müssen.   


Nach einem schönen Wochenende, mit viel Fernsehen - ich habe nach einem Tipp vom Blog Unser Riedgarten am Samstag die Sendung 'Landträume' auf ARTE gesehen. Wunderschöne Gärten, einfach toll, lieben Dank an Euch Zwei vom Riedgarten, falls Ihr das hier lest.
Und natürlich Fußball, Fußball.

So jetzt ist genug. Ich wünsche Euch allen eine schöne Sommerzeit.
Elke

Donnerstag, 5. Juni 2014

Rosa im Garten

Rosa ist eine schöne Farbe. Finde ich. Allerdings nicht für alles und überall. Meine Tochter hat eine Vorliebe für Rosa in Bezug auf Kleidung, und zwar mit der Begründung, dass sie als kleines Kind kein einziges Kleidungsstück in dieser Farbe besessen hat. Weil ich rosa Baby- und Kinderkleidung nicht mochte, musste sie in den Farben rot und dunkelblau und in Jeanslatzhosen herumlaufen. Armes Kind.
Aber im Garten mag ich rosa. 
Rosa Geranium, welches im Schatten eher pink ist, 


rosa Pfingstrose, die mittlerweile doch verblüht ist. 


Hier ist jetzt jemand hereingeflutscht, der eher cremefarben ist - die Eichenblatthortensie. 


Ich liebe ihre Schlichtheit - rosa Schafgarbe. Sie steht nicht in der vollen Sonne, ich hoffe aber, dass sie sich trotzdem einlebt. 


Leonardo da Vinci in Rosa. Naja, nicht persönlich. 


Mit rosa Fingerhut.


Rosa Tellerhortensie. Mit mindestens 15 Jahren ist sie meine älteste Hortensie.


The Fairy mit Vexiernelken.


Unsere Neue: die duftende Rose Herkules.


Ups, hier hat sich ein wenig Lila ins Bild geschummelt. Eine rosa Bauerhortensie mit Fingerhut und nesselblättriger Glockenblume.
 

Und zum Schluss kein Rosa, sondern die noch nicht aufgeblühte Annabelle.


Wie vielleicht zu vermuten ist sind einige Aufnahmen schon ein wenig älter. Mein rosa Post liegt bereits seit einiger Zeit auf dem PC und wartet auf Vollendung. Es ist nicht so, dass ich in der Vergangenheit lebe, mir ist nur wieder die Zeit davongelaufen. 
Und nicht nur einfach so, sondern es wird auch gearbeitet, wie man hier sieht:

Mein erster RVO-Pullover
( und er ist genau so geworden, wie ich es wollte - toller Trick, von oben zu stricken)  


Ich wünsche Euch allen eine schöne Woche,
 vielleicht ein bisschen mehr Wärme und ein wenig Wasser von oben für den Garten



Dienstag, 20. Mai 2014

Irgendwie läuft gerade die Zeit

in Weltrekordgeschwindigkeit davon. Gerade habe ich die letzten Aprilbilder auf den PC geladen und stelle fest, dass fast drei Wochen des Mais schon vergangen sind. Trotzdem gibt es hier noch ein Bild aus dem April: unsere, wie noch nie blühende, Clematis Crystal Fountain.


Ihr scheint der warme Winter gut bekommen zu sein, während ich tatsächlich doch einige Ausfälle zu verzeichnen habe. Zwei Kletterhortensien, die bei uns im Innenhof und auf der Terrasse in schattigen Eckchen bisher immer kräftig begrünt waren, sind mir wohl im Winter ein wenig verdurstet. Ähnlich geht es meinem wilden Wein im Topf, im Innenhof. Der wird in den nächsten Tagen meiner Gartenschere zum Opfer fallen. Nur braune Stängel sind einfach nicht hübsch anzuschauen. Da muss man sich auch erst dran gewöhnen, im Winter mit der Gießkanne draußen herumzulaufen. 


Obwohl die Bilder, die ich gestern gemacht habe, heute schon veraltet sind, zeige ich sie trotzdem. Ich bin ja schließlich nicht "der rasende Reporter" und man hat ja auch noch anderes zu tun.

Akelei, ihr letzter Auftritt bei mir:


Im hinteren Garten blüht und gedeiht der Rittersporn wunderbar. Im Vorgarten ist er ganz mickrig und hat Mehltau. Irgendwo habe ich gelesen, dass man ihn dann mit einer Mischung aus Milch und Wasser besprühen soll ? Jedes Jahr?  Ich glaube, vor dem Haus ist einfach der falsche Platz. Da will Rittersporn bei uns nicht sein.


Den Rosen hat der Winter gefallen, sieht man mal von all dem Ungeziefer ab, das darin herum kreucht. Läuse, kleine grüne Raupen, die ich einzeln abpflücke und zerdrücke hoffentlich bevor sie die Knospen von oben oder am Stängel abgefressen haben. Und eingerollte Blätter nicht zu vergessen. Wenn sie dann blühen, freue ich mich um so mehr, wie hier unsere beiden Kletterrosen Kir Royal und die Elfe.   



Honey und milk wächst am Stämmchen mit tausend kleinen Blüten.


Man sieht es hier nicht und glaubt es vielleicht auch nicht, aber die kleinen lustigen Gesichtchen der Hornveilchen stehen auf mindestens 40 cm hohen Stängeln.



Diese junge Dame hat uns am Wochenende mit ihrer Anwesenheit erfreut, ein junges Plattbauchweibchen - Libellula depressa.


So, oder mittlerweile so ähnlich, sieht es also zur Zeit bei uns aus.
Wie es bei Euch ausschaut, verfolge ich ja gerne mit und wünsche Euch allen eine schöne, hoffentlich überwiegend, sonnige Woche.
Elke
 

Mittwoch, 30. April 2014

Aquilegia vulgaris

breitet sich in unserem Garten aus und erfreut mit ihrer Farben- und Formenvielfalt. Diese Vielfalt führt zu einem endlosen Post über die im Volksmund auch Elfenschuh oder, was mir besonders gut gefällt, auch Narrenkappe genannten Akelei. Aber zuerst muß ich noch dieses - schon etwas ältere Bild von Anfang April - unseres Zierapfels zeigen. Es hängen noch die Äpfelchen vom letzten Jahr an den hohen Ästen. Da ist mein Schwabe wohl nicht herangekommen, und die Leiter war bestimmt in weiter Ferne. Aber ist er nicht prachtvoll?
 

Diese filigranen Blüten, manchmal gefüllt, manchmal ungefüllt, mal nach oben gestreckt, zu Seite schauend, oder nach unten hängend, in Farbtönen von weiß über ein ganz helles Rosa, pink, rot, dunkelrot, hellblau, lila und fast schwarz, mit verschieden gefärbten Blüttenblättern sind einfach faszinierend und tragen im Namen das Wort 'gewöhnlich'. Abhanden gekommen sind mir natürlich wieder die Namen der einzelnen Akeleien. Sollte einem gartenerfahrenen Leser der eine oder andere Name einfallen, so würde ich mich freuen, wenn ich an Eurem Wissen teilhaben dürfte.    
Hier beginnt jetzt das Bilderbuch:

 Rosa Akelei

 Lila mit weiß


 Purpurfarben ( Entschuldigung, das Bild ist nicht ganz scharf )








 

 




Neu hinzugekommen ist vor einigen Tagen eine gefüllte englische weiße Akelei. 

 
 






Rot mit gelben Nektarblättern  








 
 



 









Bei diesem Exemplar könnte es sich um eine Alpen-Akelei handeln.
   







 Blassrosa
und strahlend weiß
Und dieses letzte Exemplar ist ganz zart Rosa mit einem blassen Gelb.


Die ganz dunkelviolette Wald-Akelei hebt sich wunderbar von dem Grün des Hibiskus' und dem Blau der Vergissmeinnicht ab.




Es gibt noch weitere Farben und Formen in unserem Garten, aber ich will es jetzt hierbei belassen und nicht wieder den 'Narren für die Nachbarschaft' abgeben und hinter / unter Büsche kriechen um meine geliebten Pflänzchen zu fotografieren.
 

Der Viburnum opulus 'Roseum' hat dieses Jahr so viele Blüten, dass er sich im Geäst des Zierpfirsichs abstützen muss.


Wer es bis hierhin geschafft hat, hat wirklich Ausdauer. Und ich wünsche allen ein schönes - der ein oder andere hat vielleicht auch ein langes - Wochenende.