Montag, 16. September 2013

Schon vor dem Äquinoktium

haben wir es nun zeitweise sehr herbstlich. Aber die kühlere Luft ist bei vielen Tätigkeiten eigentlich ganz angenehm. Aber dazu später mehr. 
Im Garten sieht es bei uns nun ein bisschen aufgeräumter aus als im Sommer, wenn alles wild durcheinander wächst und blüht. 
Der Rittersporn blüht zum zweitenmal und das hatte ich in der Form noch nie, so kräftig und schön war noch keiner in der zweiten Blüte. Die Cosmea davor blühen auch noch, aber das Blattwerk ist mittlerweile eher unansehnlich.


Die Herbstanemone ist blassrosa, das kann man hier nicht so gut erkennen, und wächst so hoch, dass sie alleine nicht mehr stehen kann. Sie nimmt die Leonardo da Vinci als Stütze und es sieht ganz nett aus. 



Auf und an der Terrasse lässt sich der Herbst nun nicht verleugnen.


Das Sedum - bei den kleinen Bodendeckern vergesse ich immer die Namen, das liegt wohl am Alter - wächst unter einer Clematis, aber dafür sieht es gut aus. Die Dahlie strubbelt so vor sich hin, trotz zahlreicher Versuche sie an unserem Bischofstab hoch- und festzubinden. Aber die Blüten sind auch gigantisch groß. Die langstieligen Verbenen sind auch noch schön anzuschauen, aber am schönsten sind im Moment unsere Apfelbäumchen. Ich komme nicht umhin sie jedesmal zu zeigen.




Für den Winter sind sind wir nun auch gut ausgerüstet mit diesem Teil:



Ah ja, das sollte ja noch erwähnt werden. Mittlerweile verbringen mein schwäbelnder Ehemann und ich immer mehr Sonntage ohne Anhang. Der verbringt seine freie Zeit lieber ohne die ältere Generation. So können wir nun das machen, was wir möchten, so zum Beispiel wandern. Der letzte Sonntag hat uns dann in den Rheinisch-Bergischen-Kreis verschlagen. Ich mag diese leicht hügelige Gegend mit dem Fachwerkhäusern und dem Schiefer. Und ich mag Obstbäume. Selbst alte vermooste Bäume. Schön sind die Streuobstwiesen, die hier auch zu finden sind.

Und die Tiere.

Es hat etwas ungemein friedliches, irgendwie ist alles viel ruhiger, wenn man den Tieren zuschaut. 


Man könnte die Zeit vergessen.

     
Die holt einen dann zu Hause schnell wieder ein mit : 'Mama, wann gibt es was zu essen?'.

Ich wünsche eine schöne Woche, auch wenn's stürmt und regnet

Elke
 

Kommentare:

  1. Hallo Elke,
    das ist Landleben wie man es sich vorstellt.
    Wundervoll deine Pflanzenpracht im Garten und so Vielseitig.ich nutze auch stets die Gelegenheit mich mit Kamera zu bewaffnen und raus in
    die Natur.
    Da wir unzählige Natur / Wasserschutzgebiete vorweisen können, ist es eine Leichtigkeit
    was spannendes zu entdecken. Schafe, Pferde, Wiesen und die Streuobstwiesen ... ja was
    wolln wir mehr ?!
    Hinterlass dir liebe Grüße,Moni

    PS: deine Span. Ensaimada's kannt ich noch garnicht.Sind sicher deftig und lecker.
    Hab mir den Namen gleich notiert / jetzt wird gegoogelt

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  2. Hallo Elke,
    Dein Garten ist jetzt aufgeräumter als im Sommer? Oh je, meiner sieht zu dieser Zeit immer extrem zerrupft und wild aus, was aber zum größten Teil daran liegt, dass ich bei diesem Wetter gar nicht mehr gerne im Garten arbeiten mag...
    Praktisch, wenn sich die Pflanzen gegenseitig stützen, die Kombination aus Herbstanemone und Leonardo da Vinci sieht toll aus! Und um die tollen Äpfel beneide ich Dich sehr, unser Apfelbaum hat dieses Jahr leider Schorf, kein wirklich schöner Anblick.

    Ganz liebe Grüße, Bärbel

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  3. Ηow lovely photos and such a wonderful blog!

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