Mittwoch, 25. September 2013

Apfelernte und anderes

Auch wenn es mittlerweile ein wenig langweilig scheint, ich muss hier doch noch einmal Äpfel zeigen. Und zwar unsere erste Ernte dieses Jahr. Ein Teil der Äpfel stammt vom Säulenapfelbaum, die Farbe ist umwerfend, fast dunkellila, und von unserem kleinwüchsigen Apfelbäumchen, das letztes Jahr fast gar nicht getragen hat. Vielleicht braucht auch ein Apfelbaum mal eine Auszeit. 
 
  


Jetzt weiß ich nur noch nicht so genau, was ich mit dieser Menge mache. Letztes Jahr habe ich jede Menge Apfelringe getrocknet. Aber so schnell, wie diese leckeren Teile aus meiner Küche verschwunden waren, konnte ich keine nachmachen. Diese Aktion muss noch warten, denn zur Zeit arbeite ich an einer grässlichen Sache. Keller ausmisten. Meine Tochter hat sich jetzt nach vielen Jahren dazu entschlossen sich von ihren Unmengen von Stofftieren zu trennen. Barbie und Co., Baby Annabelle und andere Dinge  verlieren ebenfalls ihr Zuhause. Es sammelt sich mit der Zeit doch so einiges in einem Keller an, wenn man nicht immer mal wieder ausmistet. Die Strafe für diese Faulheit habe ich nun. 




So muss auch der Garten im Moment warten. Obwohl einiges zu tun ist. Die Allium- und Camassiazwiebel müssen eingegraben werden. Die kleinen ausgesäten Fingerhutpflänzchen wollte ich an ihre Plätze setzen und die Duftnarzissen vom Frühjahr eintopfen. Vielleicht blühen sie dann im nächsten Frühjahr wieder.

Im Vorgarten wachsen die Quitten, sie sind noch ein bisschen grün. Aber sie dürfen sich auch noch Zeit lassen, noch fehlt mir die Zeit, sie zu verarbeiten und sie sehen am Baum auch hübsch aus.
 


Die Zieräpfel sind schon schön gefärbt. In herbstlichem Gelb. Ich überlege, ob ich sie mit den Quitten zusammen zu Konfitüre verarbeiten soll. Aber dann muss ich die Zieräpfelchen pflücken, die Vögel mögen sie doch auch so gerne.
 
 
 
Hier gibt es noch ein paar herbstliche Bilder aus unserem Vorgarten, ohne viele Worte:
 




Die Herbstanemone, die mitten drin herauslugt, ist vor einigen Wochen neu eingepflanzt worden. ich hoffe, dass sie im nächsten Jahr Zaunhöhe erreichen wird. 

Im Garten hinter dem Haus macht mir der Zierapfel ein wenig Sorge. Er ist als Ersatz für meinen geliebten Pflaumenbaum im letzten Jahr gesetzt worden. Nachdem er im letzten Jahr viele Früchte getragen hat, sieht es diesen Herbst eher mau aus. Im Sommer sah er auch schon eine Zeit lang gar nicht gut aus. An dieser Stelle im Garten hatten wir immer Probleme mit Wühlmäusen, das Beet ist reichlich stark untertunnelt. Ich hoffe, dass das dem Bäumchen keine ernsthaften Schwierigkeiten bereitet.  



Ein letzter Blick auf die 'Alte Leute' Bank vor unserem Wintergarten.


Ich bedanke mich bei allen, die es bis hier unten hin geschafft haben, für ihre Geduld und wünsche allen eine schöne Restwoche,
Elke


Montag, 16. September 2013

Schon vor dem Äquinoktium

haben wir es nun zeitweise sehr herbstlich. Aber die kühlere Luft ist bei vielen Tätigkeiten eigentlich ganz angenehm. Aber dazu später mehr. 
Im Garten sieht es bei uns nun ein bisschen aufgeräumter aus als im Sommer, wenn alles wild durcheinander wächst und blüht. 
Der Rittersporn blüht zum zweitenmal und das hatte ich in der Form noch nie, so kräftig und schön war noch keiner in der zweiten Blüte. Die Cosmea davor blühen auch noch, aber das Blattwerk ist mittlerweile eher unansehnlich.


Die Herbstanemone ist blassrosa, das kann man hier nicht so gut erkennen, und wächst so hoch, dass sie alleine nicht mehr stehen kann. Sie nimmt die Leonardo da Vinci als Stütze und es sieht ganz nett aus. 



Auf und an der Terrasse lässt sich der Herbst nun nicht verleugnen.


Das Sedum - bei den kleinen Bodendeckern vergesse ich immer die Namen, das liegt wohl am Alter - wächst unter einer Clematis, aber dafür sieht es gut aus. Die Dahlie strubbelt so vor sich hin, trotz zahlreicher Versuche sie an unserem Bischofstab hoch- und festzubinden. Aber die Blüten sind auch gigantisch groß. Die langstieligen Verbenen sind auch noch schön anzuschauen, aber am schönsten sind im Moment unsere Apfelbäumchen. Ich komme nicht umhin sie jedesmal zu zeigen.




Für den Winter sind sind wir nun auch gut ausgerüstet mit diesem Teil:



Ah ja, das sollte ja noch erwähnt werden. Mittlerweile verbringen mein schwäbelnder Ehemann und ich immer mehr Sonntage ohne Anhang. Der verbringt seine freie Zeit lieber ohne die ältere Generation. So können wir nun das machen, was wir möchten, so zum Beispiel wandern. Der letzte Sonntag hat uns dann in den Rheinisch-Bergischen-Kreis verschlagen. Ich mag diese leicht hügelige Gegend mit dem Fachwerkhäusern und dem Schiefer. Und ich mag Obstbäume. Selbst alte vermooste Bäume. Schön sind die Streuobstwiesen, die hier auch zu finden sind.

Und die Tiere.

Es hat etwas ungemein friedliches, irgendwie ist alles viel ruhiger, wenn man den Tieren zuschaut. 


Man könnte die Zeit vergessen.

     
Die holt einen dann zu Hause schnell wieder ein mit : 'Mama, wann gibt es was zu essen?'.

Ich wünsche eine schöne Woche, auch wenn's stürmt und regnet

Elke
 

Mittwoch, 4. September 2013

Herbstlich(t)er

Die Sommerferien sind zu Ende und der Alltag hat uns fast wieder.
Die Morgen sind schon recht frisch und mein müder Sohn sitzt frierend am Frühstückstisch: " Wieso ist denn die Heizung nicht an?". Nun ja, weil wir einen schönen warmen Herbsttag haben werden. Und die Blumen noch blühen. Zwar blüht der Phlox nicht mehr so schön wie auf dieser Collage, er hat nur noch vereinzelt Blüten.
 
    
Für uns beginnt der Herbst immer mit einer Wanderung in den Weinbergen an der Ahr. Bevor die Weinfeste beginnen. Wir machen das seit einigen Jahren und für die mittlerweile großen Kinder gehört es - bis jetzt noch - zum Herbst dazu. Die Weinreben sind auch einfach nur schön anzuschauen:


Aber auch im Garten ist es herbstlich geworden. Herbstanemone und fette Henne blühen. Alles in rosa Farbtönen. Im Frühjahr muss ich einige der fetten Hennen teilen, sie sind mittlerweile zu groß geworden und brechen leider in der Mitte auseinander. Allerdings fällt es mir ungemein schwer, Pflanzen oder Pflanzenteile zu entsorgen. Ich würde sie am liebsten irgendwo anders im Garten einbuddeln, aber der Raum ist stark begrenzt.    


 






Auch eine der Freuden des Herbstes sind die Äpfel. Die Ernte wird dieses Jahr, so wie es aussieht, für diesen Minigarten doch sehr üppig sein. Drei Apfelsorten mit reicher Ernte, die auch das Auge erfreuen, nicht nur den Gaumen meines Mannes.





'Glamis Castle' blüht zur Zeit so schön wie nie und die Farbe der 'Fairy' ist unwahrscheinlich intensiv. 






Die Bauernhortensien sind ein bisschen mickrig dieses Jahr, was bei dem Frühjahr auch zu erwarten war. 
Aber die Limelight zeigt sich von ihrer besten Seite.


Geniessen wir noch die schönen Tage und tanken Wärme für den Winter. 
In diesem Sinne, ich gehe jetzt wieder nach draußen,

Elke