Donnerstag, 5. Dezember 2013

Es weihnachtet ein bisschen

Eigentlich fällt mir gar nicht viel ein, was ich schreiben könnte. Deswegen lass' ich es auch und zeige nur ein paar Bilder von unserem adventlich anmutenden kleinen Haus. Die Qualität der Bilder ist nicht so, wie ich sie gerne hätte, aber einen Eindruck vermitteln sie schon.



Wie wahrscheinlich leicht zu erkennen ist, sind meine Lieblingsfarben immer noch rot und grün, gemischt mit Dingen aus der Natur. Holz, Äste, Zapfen und Filz mag ich sehr.


Kleine Engelchen und aus Balsaholz gesägte Sterne und Herzen schmücken den großen Adventskranz.



Vor der Haustüre findet sich eine schnell hingerichtete Adventsdekoration. 


Die Pflege der Orchideen obliegt meinem lieben Schwaben und sie gelingt ihm immer wieder gut. Zu Weihnachten blühen die Orchideen meistens, oder auch jetzt schon.



An dieser Stelle möchte ich mich einmal für Eure lieben Kommentare bedanken. Es ist schön zu sehen, dass es Menschen gibt, die sich das, was man schreibt oder einfach nur zeigt, auch anschauen. Es freut mich immer wieder.

Ich wünsche uns allen eine besinnliche Advents- und Weihnachtszeit.
 Elke
 





Donnerstag, 7. November 2013

Geranien und Weihnachtsschmuck

Es mutet doch ein wenig seltsam an. Die Geranien blühen noch und ich kann mich nicht von ihnen trennen. Eine letzte Erinnerung an den Sommer, der irgendwie schon in weiter Ferne liegt. Eine Geranie ist ins Wohnzimmer gewandert und thront dort nun auf einem Gartenstuhl. So schwer ist es mir noch nie gefallen, den Sommer loszulassen, zumindest pflanzentechnisch. Vielleicht packt einen, wenn man älter wird, die Angst vor der langen dunklen Jahreszeit. Regen, Wind und Schnee finde ich ja gar nicht so schlimm, nur wenn es den ganzen Tag dunkel ist, wie jetzt schon häufig, dann drückt es - mir zumindest - auf's Gemüt. Nun ja, dafür - oder besser dagegen - hatten wir den Wintergarten gebaut und da blüht nun meine besagte Geranie. 


Diesen Ausblicke aus dem Schlafzimmer konnte ich letzte Woche noch genießen:   


Die Pferde, die auf diese Weide gehören, sieht man bei diesem Wetter auch noch manchmal. Ich kenne mich nicht mit Pferden aus, ich weiß nicht welche Temperaturen sie aushalten können, aber ich würde mich freuen, sie noch öfters beobachten zu können.

Nun, wie man in den Lebensmittelläden und auch in den Möbelgeschäften - wo wir zuletzt für unseren großen Kleinen einen richtigen Schrank gesucht haben, weil die Klamotten doch auch mittlerweile sehr groß sind und nicht mehr in Kommoden verstaut werden können ( vor allem, wenn sie ungefaltet hineingeworfen werden ) - unschwer erkennen kann, naht die Weihnachtszeit mit Riesenschritten. Wenn es dann lichtmäßig egal ist, ob ich mich in einem Raum mit Fenstern oder in einem Keller oder einer Garage aufhalte, packt mich die Werkelwut. Bewaffnet mit Stichsäge und Exzcenterschleifer und natürlich einem Stück Holz verschwinde ich im Keller oder der Garage. Mein erster Versuch hat dieses Bäumchen hervorgebracht:
 
 

Danach schmerzten die Hände und den Rücken hatte ich mir auch verdreht, aber ich habe Freundschaft mit dem nahenden Winter geschlossen und beschäftige mich nun auch schon mit den Überlegungen zu den Weihnachtsgeschenken, wie viele andere hier auch. Ich bin nur leider nicht sehr kreativ, mein Geschmack und meine Ideen sind oftmals ein bisschen schräg. Wie dieser Baum. Aber vielleicht kann ich mir ja hier und da auf Euren Blogs Ideen stibitzen, die ich auch umsetzten kann.

Ich wünsche eine schöne Restwoche

Elke

 
 

Montag, 28. Oktober 2013

Blühender Ehrenpreis und...

                                                 ...falscher Geißbart. 

 Nun ja, so wie wir die letzten Tage als angenehm frühlingsmäßig empfunden haben, so ist es wohl auch meinem enzianähnlichen Ehrenpreis ergangen. Eigentlich ist seine Blütezeit der Mai und der Juni, aber dieses Jahr auch der Oktober, wie man sieht.



Diese Pflanze habe ich einmal in dem Glauben, es handele sich um einen Geißbart, gekauft. Sie hat immer ein bisschen zu dunkel gestanden, deshalb habe ich auch ihre Blüten noch nie gesehen, bis auf dieses Jahr. Die Blätter sind dem des Geißbart ähnlich, aber die Blüten sehen aus wie Flaschenbürsten, eigentlich ganz nett. Vielleicht weiß ja jemand, der das hier liest, um welche Pflanze es sich handelt. Über einen Tip würde ich mich freuen.
Ich hatte sie in einen Topf gesetzt, weil sie da, wo sie stand, weichen musste. Im Topf neben dem Strandkorb blüht sie jetzt.
  


 
 Einige andere Blüten habe ich auch noch gefunden. Die Glamis Castle leuchtet so strahlend weiß und die kleine Dahlie, deren Name mir abhanden gekommen ist, blüht in kräftigem Pink. Die Ringelblumen kommen auch jedes Jahr wieder und zeigen ein herbstliches Orange. 




   
 


Hier kommen noch ein paar Bilder mit herbstlichem Blätterwald.
Die Hovaria Quercifolia hat ganz, ganz dunkelrote Blätter.


Die Schneeballblätter färben sich in unterschiedlichen Farben.


Und der Süßkirschenbaum hält trotz Sturm, der seit heute Morgen bei uns herrscht, an den wenigen Blättern fest. (Das Bild ist etwas unscharf)


Allen, die mein Geschreibsel ( es hält sich ja in Grenzen ) interessiert, wünsche ich eine schöne Woche.
Elke


Dienstag, 8. Oktober 2013

Eat an apple on going to bed,......

..... and you’ll keep the doctor from earning his bread.

 Ein letztes Mal Apfelbilder - versprochen Bärbel.
Denn dieses Rot ist einfach umwerfend. Was der Herbst so an Farben hervorbringt ist unbeschreiblich. Ich liebe diesen Farbton, wie unschwer an der Wand zu erkennen ist.




Ich finde diesen Apfel einfach zu schön zum Essen. Aber irgendwer hat es doch getan.

 
So hat es gestern Morgen um halb acht bei uns ausgesehen. 
Ein bisschen gespenstig.
Aber der Nebel hat sich verzogen und die Sonne kam hervor, so dass ich noch einen schönen Tag im Garten verbringen konnte. Wir haben nämlich einige Tage in Süddeutschland verbracht und aus allen Gärten haben mir die Astern zugewinkt, und so habe ich dann noch zwei Astern gesetzt - für mehr ist kein Platz. Noch sind sie nicht sehr hoch, aber vielleicht nächstes Jahr. 

Ich wünsche uns allen eine schöne Woche

Mittwoch, 25. September 2013

Apfelernte und anderes

Auch wenn es mittlerweile ein wenig langweilig scheint, ich muss hier doch noch einmal Äpfel zeigen. Und zwar unsere erste Ernte dieses Jahr. Ein Teil der Äpfel stammt vom Säulenapfelbaum, die Farbe ist umwerfend, fast dunkellila, und von unserem kleinwüchsigen Apfelbäumchen, das letztes Jahr fast gar nicht getragen hat. Vielleicht braucht auch ein Apfelbaum mal eine Auszeit. 
 
  


Jetzt weiß ich nur noch nicht so genau, was ich mit dieser Menge mache. Letztes Jahr habe ich jede Menge Apfelringe getrocknet. Aber so schnell, wie diese leckeren Teile aus meiner Küche verschwunden waren, konnte ich keine nachmachen. Diese Aktion muss noch warten, denn zur Zeit arbeite ich an einer grässlichen Sache. Keller ausmisten. Meine Tochter hat sich jetzt nach vielen Jahren dazu entschlossen sich von ihren Unmengen von Stofftieren zu trennen. Barbie und Co., Baby Annabelle und andere Dinge  verlieren ebenfalls ihr Zuhause. Es sammelt sich mit der Zeit doch so einiges in einem Keller an, wenn man nicht immer mal wieder ausmistet. Die Strafe für diese Faulheit habe ich nun. 




So muss auch der Garten im Moment warten. Obwohl einiges zu tun ist. Die Allium- und Camassiazwiebel müssen eingegraben werden. Die kleinen ausgesäten Fingerhutpflänzchen wollte ich an ihre Plätze setzen und die Duftnarzissen vom Frühjahr eintopfen. Vielleicht blühen sie dann im nächsten Frühjahr wieder.

Im Vorgarten wachsen die Quitten, sie sind noch ein bisschen grün. Aber sie dürfen sich auch noch Zeit lassen, noch fehlt mir die Zeit, sie zu verarbeiten und sie sehen am Baum auch hübsch aus.
 


Die Zieräpfel sind schon schön gefärbt. In herbstlichem Gelb. Ich überlege, ob ich sie mit den Quitten zusammen zu Konfitüre verarbeiten soll. Aber dann muss ich die Zieräpfelchen pflücken, die Vögel mögen sie doch auch so gerne.
 
 
 
Hier gibt es noch ein paar herbstliche Bilder aus unserem Vorgarten, ohne viele Worte:
 




Die Herbstanemone, die mitten drin herauslugt, ist vor einigen Wochen neu eingepflanzt worden. ich hoffe, dass sie im nächsten Jahr Zaunhöhe erreichen wird. 

Im Garten hinter dem Haus macht mir der Zierapfel ein wenig Sorge. Er ist als Ersatz für meinen geliebten Pflaumenbaum im letzten Jahr gesetzt worden. Nachdem er im letzten Jahr viele Früchte getragen hat, sieht es diesen Herbst eher mau aus. Im Sommer sah er auch schon eine Zeit lang gar nicht gut aus. An dieser Stelle im Garten hatten wir immer Probleme mit Wühlmäusen, das Beet ist reichlich stark untertunnelt. Ich hoffe, dass das dem Bäumchen keine ernsthaften Schwierigkeiten bereitet.  



Ein letzter Blick auf die 'Alte Leute' Bank vor unserem Wintergarten.


Ich bedanke mich bei allen, die es bis hier unten hin geschafft haben, für ihre Geduld und wünsche allen eine schöne Restwoche,
Elke


Montag, 16. September 2013

Schon vor dem Äquinoktium

haben wir es nun zeitweise sehr herbstlich. Aber die kühlere Luft ist bei vielen Tätigkeiten eigentlich ganz angenehm. Aber dazu später mehr. 
Im Garten sieht es bei uns nun ein bisschen aufgeräumter aus als im Sommer, wenn alles wild durcheinander wächst und blüht. 
Der Rittersporn blüht zum zweitenmal und das hatte ich in der Form noch nie, so kräftig und schön war noch keiner in der zweiten Blüte. Die Cosmea davor blühen auch noch, aber das Blattwerk ist mittlerweile eher unansehnlich.


Die Herbstanemone ist blassrosa, das kann man hier nicht so gut erkennen, und wächst so hoch, dass sie alleine nicht mehr stehen kann. Sie nimmt die Leonardo da Vinci als Stütze und es sieht ganz nett aus. 



Auf und an der Terrasse lässt sich der Herbst nun nicht verleugnen.


Das Sedum - bei den kleinen Bodendeckern vergesse ich immer die Namen, das liegt wohl am Alter - wächst unter einer Clematis, aber dafür sieht es gut aus. Die Dahlie strubbelt so vor sich hin, trotz zahlreicher Versuche sie an unserem Bischofstab hoch- und festzubinden. Aber die Blüten sind auch gigantisch groß. Die langstieligen Verbenen sind auch noch schön anzuschauen, aber am schönsten sind im Moment unsere Apfelbäumchen. Ich komme nicht umhin sie jedesmal zu zeigen.




Für den Winter sind sind wir nun auch gut ausgerüstet mit diesem Teil:



Ah ja, das sollte ja noch erwähnt werden. Mittlerweile verbringen mein schwäbelnder Ehemann und ich immer mehr Sonntage ohne Anhang. Der verbringt seine freie Zeit lieber ohne die ältere Generation. So können wir nun das machen, was wir möchten, so zum Beispiel wandern. Der letzte Sonntag hat uns dann in den Rheinisch-Bergischen-Kreis verschlagen. Ich mag diese leicht hügelige Gegend mit dem Fachwerkhäusern und dem Schiefer. Und ich mag Obstbäume. Selbst alte vermooste Bäume. Schön sind die Streuobstwiesen, die hier auch zu finden sind.

Und die Tiere.

Es hat etwas ungemein friedliches, irgendwie ist alles viel ruhiger, wenn man den Tieren zuschaut. 


Man könnte die Zeit vergessen.

     
Die holt einen dann zu Hause schnell wieder ein mit : 'Mama, wann gibt es was zu essen?'.

Ich wünsche eine schöne Woche, auch wenn's stürmt und regnet

Elke
 

Mittwoch, 4. September 2013

Herbstlich(t)er

Die Sommerferien sind zu Ende und der Alltag hat uns fast wieder.
Die Morgen sind schon recht frisch und mein müder Sohn sitzt frierend am Frühstückstisch: " Wieso ist denn die Heizung nicht an?". Nun ja, weil wir einen schönen warmen Herbsttag haben werden. Und die Blumen noch blühen. Zwar blüht der Phlox nicht mehr so schön wie auf dieser Collage, er hat nur noch vereinzelt Blüten.
 
    
Für uns beginnt der Herbst immer mit einer Wanderung in den Weinbergen an der Ahr. Bevor die Weinfeste beginnen. Wir machen das seit einigen Jahren und für die mittlerweile großen Kinder gehört es - bis jetzt noch - zum Herbst dazu. Die Weinreben sind auch einfach nur schön anzuschauen:


Aber auch im Garten ist es herbstlich geworden. Herbstanemone und fette Henne blühen. Alles in rosa Farbtönen. Im Frühjahr muss ich einige der fetten Hennen teilen, sie sind mittlerweile zu groß geworden und brechen leider in der Mitte auseinander. Allerdings fällt es mir ungemein schwer, Pflanzen oder Pflanzenteile zu entsorgen. Ich würde sie am liebsten irgendwo anders im Garten einbuddeln, aber der Raum ist stark begrenzt.    


 






Auch eine der Freuden des Herbstes sind die Äpfel. Die Ernte wird dieses Jahr, so wie es aussieht, für diesen Minigarten doch sehr üppig sein. Drei Apfelsorten mit reicher Ernte, die auch das Auge erfreuen, nicht nur den Gaumen meines Mannes.





'Glamis Castle' blüht zur Zeit so schön wie nie und die Farbe der 'Fairy' ist unwahrscheinlich intensiv. 






Die Bauernhortensien sind ein bisschen mickrig dieses Jahr, was bei dem Frühjahr auch zu erwarten war. 
Aber die Limelight zeigt sich von ihrer besten Seite.


Geniessen wir noch die schönen Tage und tanken Wärme für den Winter. 
In diesem Sinne, ich gehe jetzt wieder nach draußen,

Elke